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Immobilienvermittlung ist die Kunst, gegensätzliche Interessen zu vereinen.

Der Anbieter einer Wohnimmobilie möchte naturgemäß den bestmöglichen Preis erzielen. Für den Käufer ist dagegen ein möglichst günstiger Preis entscheidend. Um diese zunächst gegensätzlichen Interessen zusammen zu bringen, haben wir ein Vermittlungskozept entwickelt, von dem der Verkäufer ebenso profitiert wie der Erwerber einer Immobilie.
Den Verkäufer entlasten wir weitgehend, indem wir von der Erstellung einer ausführlichen Objekt-Dokumentation bis hin zu den Verkaufsverhandlungen und der Abwicklung alle Dienstleistungen übernehmen. Damit gewährleisten wir eine Veräußerung, die professionell, zeitsparend und mit optimalem Erlös vonstatten geht.
Den Käufer beraten und unterstützen wir, indem wir gemäß seinen individuellen Vorstellungen und Wünschen Immobilienangebote unterbreiten, mit ihm diskutieren und bei getroffener Wahl alle erforderlichen Verhandlungen mit dem Verkäufer führen und bis zur Vertragsunterzeichnung beim Notar jederzeit ansprechbar sind.

Das Grund & Boden-Immobilien Vermittlungskonzept

Das Vermittlungskonzept wurde in langjähriger Praxisarbeit entwickelt und laufend verfeinert. Heute ist es das effiziente Werkzeug, mit dem wir ‚die Kunst der Immobilienvermittlung‘ vollendet beherrschen.
Vorteile des Grund & Boden-Immobilien Vermittlungskonzeptes für Anbieter.

  1. Zeitgewinn. In aller Regel nutzen Sie einen Zeitvorteil, weil wir von vornherein die zur Immobilie passenden Interessentengruppen ansprechen und somit schneller einen Käufer finden.
  2. Höherer Erlös. Der emotionale Faktor bietet einen geldwerten Vorteil. Die für bestimmte Kundengruppen interessanten Objektmerkmale werden wertsteigernd in der Objektanalyse berücksichtigt.
  3. Kundenzufriedenheit. Durch die Passgenauigkeit von Objekt und Käufer wird eine hohe Kundenzufriedenheit erzielt, so dass kaum nachträgliche Reklamationen geltend gemacht werden.
  4. Sicherheit. Unsere Vorgehensweise berücksichtigt in besonderer Weise die Richtigkeit aller Objektdaten, die ausschlaggebend für die Belastbarkeit rechtsverbindlicher Verträge sind.

Das Vermittlungskonzept gliedert sich in 3 Phasen mit jeweils zahlreichen Tätigkeiten.

Phase 1: Vorbereitung – Von der Kenntnis im Detail zum Wert des Ganzen.

1. Systematische Datenerfassung und Verifizierung

Die Wertermittlung mit detaillierter Erfassung aller Objektdaten und deren Kontrolle ist das sichere Fundament. Diese sorgfältige und vollständige Datensammlung dient als Informationsbasis für alle weiteren Geschäftsvorgänge von der Objektanalyse bis zur kompetenten Fragenbeantwortung bei Kundengesprächen. Zudem helfen sie, nachträgliche Rechtsstreitigkeiten zu verhindern.

2. Stärken-Schwächen-Analyse

Jedes Objekt hat Stärken und Schwächen. Unsere Aufgabe ist es, die Stärken zu betonen und die Schwächen so zu formulieren, dass sie den Kunden zumindest hinnehmbar erscheinen.
Ein Beispiel: „Die Wohnung liegt im 3. Stock ohne Aufzug, jedoch wird ihr Treppensteigen mit einer herrlichen Aussicht über die Stadt belohnt.“

3. Zielgruppen-Analyse

Menschen kaufen nicht einfach vier Wände mit einem Dach darüber, sondern die Entsprechung ihres Lebensstils. Ob Single, Wochenendpendler oder Großfamilie, ob oder barrierefrei oder repräsentationsbewusst, ob gemütlich oder stylish – es geht darum, die Verbindung zwischen Personengruppen mit den Attributen herzustellen, die zu der Immobilie passen. So fühlt sich von vornherein der richtige Personenkreis angesprochen. Die Folge: weniger Besichtigungen, schnellere Vermittlung.

4. Wertanalyse

Es gibt sehr viele Kriterien, die beim Grund & Boden-Immobilien Vermittlungskonzept in die Ermittlung des erzielbaren Erlöses einfließen – jeweils auch mit unterschiedlicher Gewichtung. Ausgangspunkt ist der Neubaupreis des jeweiligen Stadtteils vor dem Hintergrund, dass eine Neubauwohnung mehr wert ist als eine Bestandsimmobilie.
Zahlreiche weitere Nachfragefaktoren werden berücksichtigt, z.B.: kein Balkon ergibt einen Abschlag, eine schöne Fernsicht einen Zuschlag. Selbstverständlich fließen auch die Ermittlung von Preisschwellen und Renditen in die Wertanalyse mit ein.
Die Fülle an Kriterien liefert einen äußerst präzisen und damit realistisch erzielbaren Marktpreis.

5. Objektoptimierung

Wie bei einem frisch gewaschenen und polierten Auto kommt es auch beim Verkauf einer Immobilie auf den äußeren Eindruck an. Das heißt, dass insbesondere bewohnte Objekte ‚fotogen‘ und spontan ansprechend aufbereitet werden sollten. Deshalb sollte eine Wohnung aufgeräumt sein, weil sie dann wertvoller wirkt und Kleinreparaturen sollten durchgeführt sein, da sie sonst evtl. Anlass zu Preisdiskussionen geben.

6. Zusammenstellen der zum Verkauf notwendigen Unterlagen

Um ein Verkaufsangebot bekannt zu machen, müssen alle Verkaufsunterlagen komplett zusammengestellt sein, damit einem ernsthaften Interessenten alle Informationen für seine Entscheidungsfindung kurzfristig vorgelegt werden können. Auf diese Weise kann der Käufer auch unverzüglich alle Schritte für die Finanzierung einleiten, so dass einer schnellen Abwicklung nichts im Wege steht.

7. Erstellung eines professionellen und aussagekräftigen Exposés

Grundlage für Werbeaktivitäten ist ein Exposé mit attraktiven Bildern und dem Grundriss. Für die Abbildungen ist Erfahrung hinsichtlich Blickwinkel, gezeigter Ausstattungsdetails, Anordnung und optischer Wirkung evtl. vorhandener Einrichtungsgegenstände und Möbelstücke von besonderer Bedeutung.
Schnell erfassbare und aussagekräftige Texte werden von Interessenten besser honoriert als ‚Werbelyrik‘. Sie dienen dazu, Interesse an einer Besichtigung der Immobilie zu wecken.

8. Werbeaktivitäten

Die Werbung für ein Objekt orientiert sich an Reichweite und gezielter Interessentenansprache, wobei in der Regel ein Mix aus den jeweils geeignetsten Maßnahmen eingesetzt wird:
Eine überregionale und zugleich kostengünstige Reichweite wird durch die Präsenz in diversen Internet-Portalen erreicht.
Anzeigen in Zeitungen, Wochen- und Amtsblättern erzielen eine sehr gute regionale Reichweite.
Die Verteilung von Infoflyern in zielgruppenadäquaten Wohngebieten steigert die Bekanntheit, wenn Interessengruppen nach speziellen Merkmalen, bspw. nach sozialem bzw. gesellschaftlichem Status, Verkehrsbedingungen, topographischer Lage, angesprochen werden sollen.
Persönliche Anschreiben von vorgemerkten Interessenten oder nach selektierten Adresslisten sind ebenfalls eine bewährte Werbemaßnahme.

Phase 2: Vermittlung – Auswählen, besichtigen, erfolgreich präsentieren.

9. Vorbesprechung der Wünsche und Anforderungen

Die Entscheidung, welche Interessenten tatsächlich als ernsthaft einzustufen sind wird in einem ersten Kontaktgespräch getroffen. Hierbei ist es wichtig zu erfahren, welche Motive zum Erwerb einer Immobile beim Interessenten vorliegen. Daraus wird ein Anforderungsprofil des Käufers abgeleitet. Nach der Vorbesprechung und der daraus resultierenden Einschätzung erhält der Interessent einen persönlichen Besichtigungstermin. Andernfalls erhält er eine Einladung zur offenen Besichtigung.

10. Besichtigung

Insbesondere für die individuelle Besichtigung ist eine Gesprächsvorbereitung erforderlich, in der sich der Vermittler mit allen Einzelheiten des Objekts vertraut macht. So kann er bei der Besichtigung seine Verkaufsargumentation auf die in der Vorbesprechung geäußerten Motive des Interessenten abstimmen und alle Fragen des Interessenten beantworten.
Die Besichtigung startet und endet in dem für die Interessenten wichtigsten Raum z.B. Wohnzimmer. Bei Bedarf zieht sich der Vermittler auch kurz zurück, um Gelegenheit zur internen, familiären Beratung zu geben.

11. Offenes Feedback

In der Regel wird der Kontakt mit den Interessenten weiterhin gepflegt, sei es um weitere Fragen zu klären und/oder die Entscheidung – positiv oder negativ – herbeizuführen. Auch die Begründungen von Absagen werden ausgewertet, um daraus die Argumentation bei weiteren Verkaufsgesprächen bzw. Besichtigungen zu verbessern und erforderlichenfalls die Stärken-Schwächen-Analyse oder Objektoptimierung anzupassen.

Phase 3: Abwicklung – Über den Verkauf hinaus: für beide Seiten ein seriöser Partner.

12. Sicherstellung der Finanzierung

Zum Grund & Boden-Immobilien Vermittlungskonzept gehört auch die Begleitung des Erwerbers bei allen Finanzierungsschritten. Dies zum einen, um dem Käufer einen Mehrwert zu bieten, zum anderen auch zur Sicherstellung der Interessen des Verkäufers.
13. Vorbereitung und Begleitung der notariellen Abwicklung
Den Vorlauf bis zur rechtswirksamen Unterschrift in der Kanzlei des Notars zu begleiten, ist ebenfalls eine Dienstleistung unseres Vermittlungskonzeptes. Von Terminvereinbarungen zur Objekt-Übergabe über die Moderierung bei kleineren Interessenunterschieden (z.B. Kaufpreis der Einbauküche, Übernahme von Schönheitsreparaturen) bis hin zur Aufbereitung der Dokumente für den Notar werden alle Leistungen übernommen, die für den erfolgreichen Verkauf einer Immobilie erforderlich sind.

14. Professionell protokollierte Übergabe

Nach erfolgtem Verkauf wird die Übergabe der Wohnung zwischen Verkäufer und Käufer begleitet, die ein professionelles Protokoll einschließt.

15. Ansprechpartner auch nach dem Kauf/Verkauf

Grund & Boden-Immobilien betrachtet sich als Expertenteam auf allen Gebieten der Wohnimmobilie. Für unsere Kunden stehen wir auch nach dem Verkauf oder Erwerb für alle Fragen z.B. der Vermietung oder Renovierung zur Verfügung.