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Ein Gutachten für Ihre Immobilie gibt Sicherheit

Wie wird durch ein Gutachten der realistische Marktwert einer Immobilie ermittelt?

Um bei Verkaufsverhandlungen mit fundierten Argumenten überzeugen zu können, ist es wichtig, den Marktwert der Immobilie zu kennen. Ein Immobiliengutachter ermittelt im Rahmen eines Immobiliengutachtens einen realistischen Marktwert des Verkaufsobjekts. Die Immobilie wird hierzu gründlich auf den Prüfstand gestellt und die individuellen Merkmale wie Größe, Lage und Ausstattung ausgewertet. Über die Berücksichtigung von Verkaufsdaten vergleichbarer Objekte fließt die aktuelle Marktlage mit ein, woraus sich dann letztendlich der Immobilienwert berechnet.

Gutachten-Immobilie: Liefert es auch einen Einblick in die Bausubstanz?

Die große Sorge von Immobilienkäufern ist oft versäumte Instandsetzungen oder auch versteckte Baumängel – käme deren Beseitigung unter Umständen doch sehr teuer. Der beauftragte Sachverständige für Immobilienbewertung besichtigt im Rahmen seines Auftrags die Immobilie und untersucht diese auch auf mögliche Baumängel bzw. Bauschäden. Weiterhin hält er mögliche anstehende Sanierungsmaßnahmen und die hierfür anfallenden Kosten fest. Auch der energetische Zustand wird bewertet.

Was ist der Unterschied zwischen einem Verkehrswertgutachten und einem Kurzgutachten?

Das Verkehrswertgutachten enthält eine detaillierte und besonders ausführliche Beschreibung der Lage, des Grundstücks, der Aufbauten sowie der rechtlichen Gegebenheiten (Umfang der Wertexpertise ca. 40-60 Seiten). Diese ausführliche Wertbestimmung findet nicht zuletzt auch vor Gericht Verwendung. Kurzgutachten sind für diejenigen sinnvoll, die ein kurzgefasstes Gutachten eines Gebäudes oder Grundstücks benötigen. Diese kürzere Objektbeschreibung (ca. 10 Seiten) enthält z.B. keine Erläuterungen der Fachbegriffe. Auf dieser Basis können persönliche Entscheidungen getroffen werden.

Das Verkehrswertgutachten nach § 194 BauGB

Der Verkehrswert (Marktwert) wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Wertermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und der Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstandes der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre. (§ 194 Baugesetzbuch).

Ein Verkehrswertgutachten wird immer dann beauftragt, wenn eine sichere, objektive und gerichtsfeste Einschätzung des Immobilienwertes benötigt wird. Zielgruppe sind Eigentümer, Käufer, Erben, Kreditinstitute oder andere Beteiligte.

In aller Regel gehören folgende Unterlagen, Informationen und Anlagen zu einem Verkehrswertgutachten:

  • Ortsübersicht
  • Flurkarte (Auszug aus der Liegenschaftskarte des Katasteramtes)
  • Lageplan
  • Optional Auszüge aus dem Flächennutzungsplan oder Bebauungsplan
  • Gebäudegrundrisse oder Skizzen
  • Gebäudeschnitte
  • Wohn- und Nutzflächenberechnung
  • Berechnung umbauter Raum bzw. Bruttorauminhalte